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Preisverleihung „Ausgezeichnete Zusammenarbeit“
Klicken Sie hier, um das Bild zu vergrößern.Drei Betriebe im Bundesland Bremen wurden am Mittwoch 21. April 2010 auf der Hannover Messe mit Preisen ausgezeichnet. Für ihre vorbildliche Zusammenarbeit mit den Werkstätten für behinderte Menschen im Land Bremen wurden die zum EADS Konzern gehörenden Betriebe Airbus und Astrium sowie das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung ausgezeichnet. Die insgesamt 10 Preise in Bremen und Niedersachsen wurden von der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen Niedersachsen/Bremen (LAG:WfbM) vergeben. An der Preisverleihung nahmen Wirtschaftsminister Jörg Bode (Niedersachsen) und Wirtschaftssenator Martin Günthner (Bremen), die Vorsitzenden der Landesarbeitsgemeinschaften Detlef Springmann und Wilfried Hautop sowie die Preisträger vertreten durch Niels Räke (Airbus), Wolfgang Heuer (Astrium) und Dr. Eberhard Kohlberg (Alfred-Wegener-Insitut) teil.
Zwischen Airbus, Astrium und dem Bremer Martinshof ist im Lauf der Jahre eine sehr gute Zusammenarbeit entstanden. Für die Luft- und Raumfahrt sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bremer Martinshofes in der Montage sowie im Metallvorrichtungsbau aktiv. Und auch für das „Bodenpersonal“ arbeitet der Martinshof und übernimmt Dienstleistungen bei der Pflege und Wartung der Werksfahrräder, die auf dem großen Firmengelände am Flughafen gebraucht werden und betreibt einen „Martins-Shop“ auf dem Werksgelände. Auszubildende der EADS-Betriebe absolvieren in einem Projekt „Arbeitswechsel – Lernen in anderen Lebenswelten“ Praktika an den verschiednen Orten im Martinshof mit den Menschen mit Behinderungen.
In langjähriger Partnerschaft verwalten die Elbe-Weser Werkstätten die Expeditionsausrüstung für die Forschungsreisen des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung. Seit 2006 werden jedes Jahr etwa 800 ForscherInnen komplett mit Bekleidung und Ausrüstung versorgt.
„Die Werkstätten sind anerkannte Dienstleistungsbetriebe und wichtiger Bestandteil der Wirtschaftsstruktur. Die heute ausgezeichnteten Unternehmen wissen um die Leistungsfähigkeit dieser Werkstätten. Ich hoffe, dass sich viele Nachahmer finden, um die vielfachen Kompetenzen der Werkstätten in Lohnfertigung und Dienstleistung zu nutzen“, so Wirtschaftssenator Martin Günthner.
Die Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (LAG:WfbM) ist ein Zusammenschluss von 70 Werkstattträgern in Niedersachsen und Bremen. Insgesamt sind in den Werkstätten mehr als 30.000 Beschäftigte tätig, davon in Bremen 3 Werkstätten mit 3.000 Beschäftigten.

